Urzustand
Renovierung des Bildstocks am Ortseingang von Zell a.d. Speck
Die Renovierung des Bildstocks (Gebetsstock , Sühnestock, Marterl) am Ortseingang von Zell a.d. Speck, wenn man von Meilenhofen aus kommt, wurde in Angriff genommen.

Unter der Federführung des Gartenbauvereins und seinen Mitgliedern wurde die Grundsupstanz freigelegt ,lose Teile entfernt um den tatsächlichen Zustand des Bildstock zu ermitteln.

Es wurde das Sockelfundament neu betoniert, der Bildstock ausgebessert, das Dach erneuert und ein neuer Putz aufgezogen. Eine Marmorplatte gesetzt und der Boden mit Pflastersteinen ausgelegt.

All diese Arbeiten wurden von Mitgliedern und Bewohner von Meilenhofen und Zell unentgeltlich ausgeführt.

Das Bild wurde von Kirchenmaler Konrad Meyer aus Ochsenfeld gemalt.Die Kosten hierfür übernahm der Gartenbauverein.

Auch der dazugehörende Birnbaum wurde vom Gartenbauverein gepflanzt.

Erneuerung des Dachs
Erneuerung des Bildes
Erneuerung des Bildes
Geschichte :

Hergang des Geschehens:

Um etwa 1855 hat sich der Geliebte einer jungen Frau hinter einem Birnbaum versteckt um sie zu erschrecken, wenn sie von der Spinnstube aus heimkehren würde.
Die junge Frau erkannte ihn nicht, und stach ihm vor schrecken die Spindel ins Herz.
Wo er Stunden später verstarb.
Die Mutter der jungen Frau hat es zur Sühne an diesem Ort errichten lassen.

Bildspruch:
"Sie hat den Liebsten nicht erkannt,die Spindel ihm ins Herz neigrennt. Er hat sie bloß schrecken g´wollt, und sich dabei den Tod geholt. Ave Maria.

Errichtet 1871 von Agnes und Johann Lautner

Im Oktober 1969 durch einen Verkehrsunfall zerstört

1973 durch den Verein für Heimatpflege orginalgetreu wieder aufgebaut.